Ein Ort, um sie alle einzusperren – der Passwortsafe KeePass in der Praxis

Gute Passwörter sind lang, komplex und damit nicht gerade leicht zu merken. Also gibt es, wie im letzten Artikel ausgeführt, gute Gründe für die Verwendung eines Passwortmanagers.

Schauen wir uns mal Schritt-für-Schritt an, wie so ein Passwortsafe in der Praxis eingesetzt wird. Dazu müssen wir aber zunächst mal ein Exemplar seiner Art auswählen. „Ein Ort, um sie alle einzusperren – der Passwortsafe KeePass in der Praxis“ weiterlesen

Und wohin nun mit all den Passwörtern?

Ich wage zu behaupten, wer mehr als ein paar Benutzerkonten hat und sich deren Passwörter merken kann, ist entweder ein Genie oder hat bescheidene Passwörter. 

Wir erinnern uns an die drei goldenen Regeln für sichere Passwörter:

– die Länge soll mindestens 24 Zeichen betragen, 

– sie sollen zufällig sein, d.h. nicht aus Wörterbüchern ableitbar und

– für jedes Benutzerkonto müssen wir ein neues, einmaliges Passwort wählen.

So einfach die Regeln klingen, so schwierig erscheinen die Konsequenzen. Wir haben dann ja auf einmal ganz schnell zig oder hundert Passwörter, idealerweise alle auf dem Niveau von MqF\qa/5mTB2B4HDx>kQ/4CP. Merken will sich das ja keiner. Kann auch niemand. Und trotzdem, wenn uns etwas an dem Schutz unserer Daten liegt, müssen wir eine Lösung finden, um unsere Passwörter aufzubewahren.  „Und wohin nun mit all den Passwörtern?“ weiterlesen

Autorisierung: Alpha Alpha 3 – 0 – 5

… reicht in dem Film Star Trek Nemesis (1) (2) als Passwort für die Initiierung der Selbstzerstörung.

Im Alltag brauchen wir Passwörter glücklicherweise für deutlich profanere Dinge. Egal ob wir online einkaufen, uns mit Freunden vernetzen oder Überweisungen tätigen, überall müssen wir uns mit einem Benutzerkonto registrieren. Dessen Anmeldedaten bestehen dann für gewöhnlich aus

    – einem Loginnamen (oft die Email-Adresse oder ein persönlicher Nickname) und

    – einem frei wählbaren Passwort.

In einem der letzten Artikel haben wir besprochen, dass der Missbrauch unserer Daten zu den größten Gefahren im Netz gehört. Das heißt dann meist, dass die Anmeldedaten in die Hände von Verbrechern gelangen und diese damit Schindluder betreiben. Ob jetzt auf unsere Kosten eingekauft oder nur zum Spaß unser Facebookprofil mit pikanten Bildern angereichert wird, der Schaden kann groß sein, auch ohne Selbstzerstörung. „Autorisierung: Alpha Alpha 3 – 0 – 5“ weiterlesen

Lesung: Das Zen der Privatsphäre in digitalisierten Zeiten

Aus aktuellem Anlass ein Hinweis auf eine wirklich lohnende Veranstaltung:

Jens Glutsch, der befreundete Kämpfer für Privatsphäre in der

Manufaktur für digitale Selbstverteidigung

liest

am Freitag, den 23. Februar 2018
um 19:00
im Kaminzimmer des Theaters im Sägewerk in Geislingen
https://www.newstagecompany.de/

aus seinem Buch

Zen oder die Kunst, seine Privatsphäre zu schützen

Der Eintritt beträgt 9EUR.

Wer Jens kennt weiß, dass man sich auf einen intellektuell anregenden und mit pointierten Anspielungen versehenen Abend freuen darf.

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This is a struggle of good and evil. And we’re the good. (1)

Welche Gefahren drohen im Netz? Und was schützt wirklich?

Fragt man, worüber man sich im Internet sorgen kann, sind das entweder

– dass die eigenen Daten missbraucht werden, um Geld oder Waren zu ergaunern, oder
– dass Schadsoftware wie Viren, Trojaner oder Verschlüsselungssoftware unsere Rechner oder Smartphones schädigt.

Deutlich seltener wird der Verlust der Privatsphäre genannt. Leider.

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Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren…

… würde sich doch prima über dem „Eingang“ zum Internet machen (1). Zumindest wenn man sich auf die negativen Schlagzeilen konzentriert. Was ist mit all den positiven Entwicklungen, die das Internet in den letzten Jahrzehnten ermöglicht hat? Für mich allem voran die neuen Kommunikationsmöglichkeiten und damit die Möglichkeiten, Menschen gleicher Interessen zu finden und sich auszutauschen. Und noch wichtiger, der vereinfachte Zugriff auf Wissen.

Aber an schlechten Nachrichten über das Medium Internet mangelt es ja nicht wirklich. Man kann den Eindruck gewinnen, das gesamte Netz bestände nur aus Kriminellen, vorzugsweise Kinderschändern oder Terroristen. Die wenigen Ausnahmen, die nicht unter die Regel fallen, sind dann wohl Drogenhändler/-abhängige. Oder böse Hacker. Und wenn dann die Rede vom Darknet ist, da weiß man doch gleich, was man für sein Geld bekommt.

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Der Auftakt

Ursprünglich entstanden als Basis für meine Vorträge war von Anfang an die Idee hinter dieser Domain, hier ein Forum zur Aufklärung über Privatsphäre und den sicheren Umgang mit dem Internet zu schaffen.

Ich selbst betrachte mich bei dem Thema ja als Späterweckter. Nun über 40 bin ich zwar seit frühester Kindheit sehr computeraffin unterwegs, allerdings waren mir die ersten Jahrzehnte Privatsphäre und die Gefahren die mit dem Internet einhergehen nicht wirklich ein Anliegen. Aufgerüttelt haben mich erst die Veröffentlichungen Snowdens. In welchem Maße staatliche Stellen uns ausspionieren übersteigt immer noch mein Fassungsvermögen. Genauso wie es sein kann, dass eine Regierung ausländischen Diensten so ein Tun in Deutschland durchgehen lässt. Und schaut man sich das Treiben der Regierungsbehörden an kriegt man auch schnell den Eindruck, dass es um unsere Privatsphäre mit Hinsicht auf die von der Privatindustrie erfassten Daten keinen Deut besser aussieht.

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